Nachhaltigkeit & Umwelt13. September 2019
Essbare Stadt - Konzept für die Stadt der Zukunft
Die Essbare Stadt, also die kürzeste Lieferkette der Welt vom Hinterhof auf deinen Teller ist keine Utopie, sondern ein Blick in die Stadt der Zukunft.

Was hat Rankwerk damit zu tun?
Wir von Rankwerk wollen langfristig das Konzept der "Essbaren Stadt" umsetzen. Das bedeutet, dass wir zur partizipativen Stadtentwicklung anregen wollen.
Es kann jeder Einzelne einen kleinen Teil dazu beitragen, das Leben in der Stadt lebenswerter zu gestalten. Mit diesem Konzept werden neue Wege der Flächennutzung beschritten. Öffentlichen Grünflächen werden neue Funktionen zugeordnet und Bürger:innen dazu motiviert, sich mit ihrem Lebensraum und ihren Lebensmitteln auseinanderzusetzen.
Die Wirkung des Ganzen
Der Anbau von Nutzpflanzen auf öffentlichen Flächen holt die Natur in die Stadt zurück. Es werden neue Zugänge zu einer bewussten und gesunden Ernährung geschaffen. Statt Zierpflanzen und Betonplatten wollen wir Beeren, Möhren, Paprika, Chilis, Gurken, Küchenkräuter und noch viel mehr sich rekeln und ranken sehen.
Mit dem Anbau von regionalen und seltenen Sorten stärkt man die Sortenvielfalt und unterstützt die urbane Biodiversität. Jeder Mensch kann so einen Teil seiner Lebensmittel frei von den anliegenden Flächen beziehen und so seinen Konsum nachhaltig verändern.
Utopie? Von wegen!
Wer nun denkt, das Ganze sei ein Utopie-Gedanke, der irrt sich gewaltig. In vielen Großstädten gibt es bereits Versuchsfläche, auf denen man die Auswirkungen auf Mensch und Natur untersucht. Sogar ganze Städte haben sich inzwischen mit dem Siegel "Essbare Stadt" ausgzeichnet. Sie setzen die ersten Weichen, um die Ziele der Essbaren Stadt zu erreichen. Es ist noch ein langer Weg – aber es ist Zeit, loszulaufen.
Hier sind einige Beispiele aus Deutschland
- Andernach – www.andernach.de
- Halle (Waldgarten) – www.essbarer-waldgarten.de
- Heidelberg – essbaresheidelberg.wordpress.com
- Kassel – www.essbare-stadt.de
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