
Auf einen Blick
- 1,50–1,80 m breit, 25–30 cm in den Boden eingelassen, Nord-Süd ausgerichtet: Sonne auf beiden Flanken.
- Von unten nach oben: Drahtgitter gegen Wühlmäuse, Äste und Strauchschnitt (ca. 40 cm), Grassoden oder Rasenschnitt, Laub (ca. 25 cm), grober Kompost (ca. 15 cm), feine Erde (ca. 15 cm).
- Die Rotte im Inneren erwärmt das Beet um 5–8 °C.
Das brauchst du
- Drahtgeflecht gegen Wühlmäuse
- Zerkleinerter Baum- und Strauchschnitt
- Grassoden
- Feuchtes Laub
- Rohkompost
- Feinkompost und Gartenerde
Wann: Im Spätherbst. Bis zum Frühjahr setzt sich das Material.
Bauanleitung
So baust du es.
- Das Beet in Nord-Süd-Richtung abstecken, 1,50 bis 1,80 m breit. Die Länge richtet sich nach dem Platz.
- Den Boden 25 bis 30 cm tief ausheben, das ist eine Spatentiefe.
- Drahtgeflecht auf den Grund legen. Es hält Wühlmäuse fern.
- In die Mitte zerkleinerten Baum- und Strauchschnitt schichten, etwa 40 cm hoch und 60 cm breit.
- Grassoden darauflegen, mit den Wurzeln nach oben.
- Eine etwa 25 cm dicke Lage feuchtes Laub aufbringen.
- 15 cm Rohkompost auftragen, darüber 15 cm Feinkompost mit Erde.
Danach
- Im ersten Jahr nur Starkzehrer: Tomaten, Kohl, Sellerie, Gurken.
- Ab dem zweiten Jahr wachsen auch Salat und Spinat.
- Die Flanken trocknen in trockenen Wochen schnell aus, und Starkregen spült Erde herunter.
- Nach fünf bis sechs Jahren ist der Hügel verrottet und wird neu aufgebaut.
Quelle: Hügelbeet anlegen: so wird’s gemacht, Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL), landwirtschaft.de, Stand 24.11.2025.
Im Beetplaner einzeichnen