Anleitungen · Beetform
Kraterbeet
Eine Mulde mit Wall, in der sich Wasser sammelt und der Wind gebremst wird.

Auf einen Blick
- Mindestens 2 m Durchmesser, die Mitte ca. 20 cm tiefer, der Wall 20–30 cm hoch.
- Wall: Salbei, Thymian, Wildstauden. Hänge: Radieschen, Petersilie, Erdbeeren, Buschbohnen.
- In der Mitte sammelt sich Wasser, auf Wunsch ein kleiner Teich.
Das brauchst du
- Spaten, Pflock und Schnur
- Humus oder reifer Kompost zum Mischen mit dem Aushub
- Ein paar Steine für eine Stufe und einen Trittstein
Bauanleitung
So baust du es.
- Einen sonnigen Platz wählen und einen Kreis mit 1 m Radius abstecken. Das ergibt 2 m Durchmesser, das Mindestmaß.
- Den Boden im Kreis kegelförmig ausheben, bis die Mitte etwa 20 cm unter Bodenniveau liegt.
- Den Aushub mit Humus mischen.
- Die Mischung rund um den Krater zu einem Wall von 20 bis 30 cm aufschütten und auf die Hänge verteilen. Im Norden darf der Wall höher sein.
- Am Südende eine Stufe bauen und in die Mitte einen Trittstein legen.
- Kräftig gießen und schauen, ob Erde rutscht. Rutscht sie, die Hänge flacher ziehen.
- Erst wenn die Hänge halten, pflanzen und angießen.
Danach
- In der Mitte, feucht und windarm: Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken.
- An den Hängen: Radieschen, Petersilie, Erdbeeren, Buschbohnen.
- Auf dem trockenen Wall: Salbei, Thymian, Wildstauden.
Quelle: Ein Kraterbeet für den Klima-Garten, NABU.
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