Garten-Lexikon25. November 2021
Superfood: Keimsaat Brokkoli - Vitaminspritze von der Fenterbank
Microgreens, wie der Keimsaat Brokkoli, sind wahre Alleskönner. Gesund, schmackhaft und lecker.

Zugegeben Anfang November ist nicht die beste Zeit zur Aussäen von Saatgut. Außer man hat ein paar Zentimeter Platz auf seiner Fensterbank und Lust auf leckere und gesunde Microgreens.

1) Aussaat auf Hanfvlies
Ein halbwegs helles Plätzchen mit nettem Ausblick, ein Stück Kokosvlies und natürlich unser Superfood-Saatgut Keimsaat-Brokkoli - mehr braucht es (fast) nicht. Das Saatgut wird großzügig auf dem Vlies verteilt. Je nachdem wie viel man ernten möchte kann man natürlich auch mehr oder weniger Saatgut verwenden. Als Alternative kannst Du auch Küchenkrepp, Kokos Quelltabletten oder normale Erde als Nährboden nutzen.

2) regelmäßig gießen
Schon direkt nach der Aussaat ist es wichtig die Sprösslinge regelmäßig zu wässern. Ich habe das mit einer Sprühflasche erledigt, da so die Wassermenge besser zu dosieren ist. Drei, vier Sprühstöße täglich und schon nach wenigen Tagen reckten sich die ersten Keimlinge der Sonne empor. Herrlich, zu sehen, wie etwas wächst und gedeiht.

3) die ersten kleinen Brokkoli Sprossen
6-10 Tage nach Keimung sind die Brokkoli-Microgreens bereit zur Ernte und zum Verzehr. Köstlich schmeckt das würzig-pikante Superfood im Salat, im Smoothie, als Dip oder zum Garnieren.

4) erntereife Brokkoli Sprossen
Keimsaat Brokkoli ist besonders reich an Vitaminen und gesunden Mineralstoffen. Die kleinen Super-Sprossen sollen zudem eine immunstärkende und krebsvorbeugende Wirkung haben. Neben ihrer Wunderwirkung sind sie aber vorallem richtig lecker und sehen verdammt cool aus.
Der Keimsaat Brokkoli ist der perfekte und einfache Start ins Homegardenig. Das Beste: es braucht keine Expertise, wenig Platz, ist einfach zu pflegen und schmeckt großartig.
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