Monatsblatt · Dezember28. November 2020
Da wächst doch was im Dezember: Frisches Grün von der Fensterbank und Gartenarbeit im Advent
Im Dezember ist draußen wenig los, auf der Fensterbank dafür umso mehr. Welche Salate und Kräuter jetzt drinnen wachsen, was Beete, Gehölze und Dahlien vor dem Frost brauchen und wie du Vögel sicher fütterst.

Im Dezember ist es kalt und dunkel, und die Lust auf Gartenarbeit draußen hält sich in Grenzen. Die Aussaatzeit im Beet ist vorbei. Auf der Fensterbank geht es weiter: Feldsalat, Rucola und Schnittlauch wachsen drinnen, Kresse und Sprossen bringen innerhalb weniger Tage frisches Grün auf den Teller. Draußen bekommen die Beete ihre Winterdecke, Obstbäume und Sträucher ihren Frostschutz, und die Dahlienknollen ziehen in den Keller. Dazwischen bleibt Zeit für das, wofür der Winter da ist: Pläne schmieden für das nächste Gartenjahr.
Licht und Wärme auf der Fensterbank im Winter
Im Dezember ist Licht knapp. Für alles, was du drinnen ziehst, ist deshalb der hellste Platz im Haus der richtige, am besten ein Südfenster (LWG 2024). Je wärmer es steht, desto mehr Licht braucht eine Pflanze. Fehlt es, wachsen die Triebe lang und dünn und die Blätter bleiben blass; Gärtner:innen nennen das Vergeilen (Natur im Garten o. J.). Kühl liebende Arten wie Feldsalat kommen mit den kurzen Tagen besser zurecht als wärmebedürftige wie Basilikum. Eine Pflanzenlampe hilft, wenn kein helles Fenster frei ist.
Wenig Licht hat eine zweite Folge. Pflanzen speichern dann mehr Nitrat, vor allem in Stielen und äußeren Blättern (Dorloff 2025). Bei Salaten von der Fensterbank ist das ein Grund mehr für den hellsten Platz. Entferne vor dem Essen die äußeren Blätter und die Stiele.
Fensterbänke über der Heizung sind warm, am Fenster selbst wird es nachts kühl. Leg unter die Anzuchtgefäße ein Holzbrett oder eine Lage Vlies, damit die Wurzeln nicht auskühlen.
Was kann ich im Dezember anbauen?
Die folgende Übersicht zeigt, bei welchen Temperaturen die Samen keimen und wie lange es dauert. Die Werte stammen aus Anbautabellen für den Gemüsebau und gelten für gute Bedingungen.
| Pflanze | Keimtemperatur | Keimdauer | Licht und Standort |
|---|---|---|---|
| Feldsalat | 3 bis 25 Grad, günstig 15 bis 20 Grad | acht Tage bei 20 Grad, 14 Tage bei zwölf Grad | hell, gern kühl |
| Rucola | 5 bis 25 Grad | fünf Tage bei 20 Grad, neun Tage bei zwölf Grad | hell |
| Schnittlauch | günstig 15 bis 20 Grad | sieben bis zehn Tage bei 20 Grad, 20 Tage bei 15 Grad | hell |
| Basilikum | 18 bis 22 Grad | fünf bis sechs Tage | warm und sonnig, nicht unter 15 Grad |
| Kresse | Zimmertemperatur | wenige Tage | hell |
Quellen der Tabelle: Hortipendium 2024a (Feldsalat), Hortipendium 2024b (Rucola), Hortipendium 2026 (Schnittlauch), Hortipendium 2025 (Basilikum).
Feldsalat
Feldsalat, auch Rapunzel genannt, begleitet dich gut durch den Winter. Unter den Salaten gehört er zu den besseren Quellen für Eisen und enthält mehr Kalium und Folsäure als viele andere Blattsalate (Dorloff 2025). Im Garten ist er der klassische Wintersalat. Drinnen säst du ihn in eine Schale oder einen Kasten, etwa einen Zentimeter tief, und hältst die Erde gleichmäßig feucht. Bei 20 Grad keimt er nach rund acht Tagen, an einem kühleren Platz um zwölf Grad dauert es etwa zwei Wochen (Hortipendium 2024a). Viele Nährstoffe braucht er nicht.
Feldsalat mag es kühl und hell. Ein ungeheiztes, helles Zimmer oder ein Wintergarten passt ihm besser als die Fensterbank über der Heizung. Ernte die Blätter jung, oder schneide die Rosetten knapp über der Wurzel ab. Im Sommer ist die Aussaat schwierig, deshalb gehört Feldsalat in den Winter und ins zeitige Frühjahr (Hortipendium 2024a). Mehr über ihn liest du in Darum ist der Feldsalat der König der Salate.
Rucola
Rucola, im Deutschen Rauke, schmeckt würzig und leicht scharf, als Topping auf Pizza und Pasta oder im Salat. Hinter dem Namen stecken zwei Pflanzen. Die Salatrauke oder Ölrauke (Eruca sativa) hat weniger stark eingeschnittene Blätter. Die Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) ist feiner gefiedert, etwas schärfer und mehrjährig (Hortipendium 2024b).
Rucola keimt zügig, bei 20 Grad in etwa fünf Tagen. Säe sie etwa einen Zentimeter tief. Ernte die Blätter vor der Blüte, sobald sie etwa zehn Zentimeter lang sind, und schneide nicht zu dicht über dem Boden. Dann wachsen neue Blätter nach, und du kannst zwei- bis dreimal ernten. Blüten knipst du ab, dann bildet die Pflanze mehr Blätter (Hortipendium 2024b).
Schnittknoblauch
Schnittknoblauch schmeckt mild nach Knoblauch. Er ist mit dem Schnittlauch verwandt, beide gehören zu den Lauchgewächsen. Du erntest die flachen Blätter und später die Blütenknospen. Säe ihn in einen tiefen Topf und hab Geduld: Bei kühlen Temperaturen lässt er sich Zeit mit dem Keimen. Wie der Schnittlauch wächst er nach jedem Schnitt nach.
Schnittlauch
Schnittlauch keimt bei Wärme am schnellsten. Bei 20 Grad zeigen sich die Keimlinge nach sieben bis zehn Tagen, bei 15 Grad nach rund 20 Tagen, bei fünf Grad erst nach etwa zwei Monaten (Hortipendium 2026). Stell die Saat deshalb warm und halt die Erde gut feucht. Nach einem Schnitt bildet die Pflanze bald neue Blätter.
Schneller geht es mit einem Horst aus dem Garten. Schnittlauch braucht Kälte, um seine Winterruhe zu beenden. Im Gartenbau werden die Wurzelstöcke dafür im Herbst ausgegraben und Frost ausgesetzt; danach treiben sie im Warmen rasch aus (Hortipendium 2026). Im Garten kannst du das nachmachen. Stich nach den ersten Frösten ein Stück Schnittlauch mit Wurzelballen ab, lass es einige Tage draußen durchfrieren, topf es ein und stell es auf die helle Fensterbank.
Basilikum
Der Name kommt aus dem Griechischen: basilikós heißt königlich und war ein schmückendes Beiwort für duftende Pflanzen (DWDS). Basilikum ist im Dezember der anspruchsvollste Kandidat auf der Fensterbank. Er liebt 20 bis 25 Grad und volles Licht und leidet unter 15 Grad. Zum Keimen braucht er 18 bis 22 Grad, dann zeigen sich die Keimlinge nach fünf bis sechs Tagen (Hortipendium 2025). Ohne ein warmes Südfenster oder eine Pflanzenlampe wird er im Winter schnell lang und dünn.
Einfacher ist ein Topf aus dem Supermarkt. Darin stehen oft 20 bis 30 Pflanzen dicht an dicht. Teil den Ballen und setz jeweils zwei bis drei Pflanzen in einen neuen Topf; kürz sie dabei auf zwei bis drei Blattpaare ein (Hortipendium 2025). So hat jede Pflanze mehr Platz und Licht, und die Töpfe halten länger.
Kresse und Sprossen
Am schnellsten grünt es mit Kresse. Sie wächst auf feuchter Erde oder Küchenpapier, und nach wenigen Tagen schneidest du die ersten Blättchen. Wie das geht und was du daraus machst, steht in Kresse, so einfach und so gesund und Kressepesto. Saatgut gibt es als Kresse „Einfache Kresse“.
Keimsprossen aus dem Glas, etwa von Brokkoli, Linsen oder Mungbohnen, sind ein weiteres schnelles Wintergemüse (siehe Superfood Keimsaat Brokkoli). Achte dabei auf Hygiene. Samen tragen von Natur aus Keime, und die feuchte Wärme im Keimglas lässt Bakterien schnell wachsen. In Proben aus dem Handel fanden Lebensmittelkontrolleure Salmonellen und Listerien. Spül rohe Sprossen gründlich und iss sie bald. Kleine Kinder, Schwangere, ältere und immungeschwächte Menschen sollten rohe Sprossen meiden oder sie vor dem Essen ausreichend erhitzen (LAVES o. J.).
Die Beete unter die Decke bringen
Draußen bekommen die Beete jetzt eine schützende Schicht. Eine Decke aus Laub, Stroh oder Kompost hält den Boden feucht und lebendig, schützt vor Abtragung und füttert die Bodenlebewesen. Wie du mulchst, steht in Weniger gießen, mehr mulchen.
Nadelholzzweige, auch Reisig genannt, sind ein bewährter Winterschutz. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt Fichtenzweige etwa zum Abdecken von Rhododendren und empfindlichen Immergrünen (LWG o. J.). Über Wintergemüse und frisch gepflanzte Stauden gelegt, halten sie die austrocknende Wintersonne und scharfen Wind ab und lassen trotzdem Luft durch. Gartenvlies erfüllt denselben Zweck bei Wintersalaten und Kohl (LWG 2025).
Frostempfindliche Sträucher im Kübel, etwa Heidelbeeren im Topf, packst du mit Jute oder Vlies ein. Im Topf sind die Wurzeln dem Frost stärker ausgesetzt als im Gartenboden. Stell die Gefäße dicht an eine Hauswand und auf ein Brett, damit die Kälte nicht von unten eindringt. Weitere Ideen findest du in Pflanzen winterfest machen.
Obstbäume und Sträucher vor dem Winter
Stammanstrich gegen Frostrisse
An sonnigen Wintertagen heizt sich die dunkle Rinde von Obstbäumen auf, in der Nacht darauf friert sie wieder. Diese Wechsel lassen die Rinde aufreißen, vor allem an der Südseite und bei jungen Bäumen. Ein weißer Anstrich reflektiert das Licht und hält den Stamm kühler. Er verzögert zudem den Saftfluss im Frühjahr, sodass die Knospen nicht an milden Tagen zu früh austreiben und dann erfrieren (LWG 2025b).
Bürste vorher lose Rindenteile mit einer harten Bürste ab. Du kannst einen fertigen Stammanstrich aus dem Handel nach Anleitung verwenden oder selbst Kalk mit Tapetenkleister mischen. Alternativ schützen Fichtenzweige, Jute oder Vlies um den Stamm. Besonders dankbar sind Steinobstarten wie Aprikose, Pfirsich und Kirsche mit ihrer glatten Rinde und dem frühen Saftfluss (LWG 2025b).
Den letzten Strauch pflanzen
Wurzelnackte Gehölze pflanzt du am besten von Ende September bis Anfang Dezember oder im Frühjahr von Anfang März bis Ende April. Nutze frostfreie Tage; der Boden sollte aufgetaut und abgetrocknet sein (LWG 2013). Robuste heimische Gehölze kannst du ab dem Laubfall setzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Für Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge und Beerensträucher eignet sich die Herbstpflanzung gut. Frostempfindliche Arten wie Pfirsich, Aprikose, Hortensie oder Hibiskus kaufst und pflanzt du besser erst im Frühjahr. Auf schweren, lehmigen Böden empfiehlt die Bayerische Gartenakademie ebenfalls den März oder April (LWG 2013).
Frisch gepflanzte Obstbäume vertragen keine Staunässe. Setz sie so, dass der Wurzelansatz auch nach dem Setzen der Erde über dem umgebenden Boden bleibt. Bei einem 45 Zentimeter tiefen Pflanzloch sitzt er dafür anfangs fünf bis sieben Zentimeter höher (LfL 2025). So läuft Wasser ab, statt am Stamm zu stehen.
Barbarazweige schneiden
Am 4. Dezember ist Barbaratag. An diesem Tag schneidest du Zweige von Kirsche, Apfel oder Pflaume und stellst sie ins Haus; mit etwas Glück blühen sie an Weihnachten. Forsythie, Zierjohannisbeere, Hasel, Schlehe und Kornelkirsche eignen sich ebenso (NABU o. J.c).
Die Knospen öffnen sich zuverlässiger, wenn die Zweige vorher Frost abbekommen haben. Gab es noch keine Frosttage, legst du sie ein bis zwei Tage ins Gefrierfach. Danach kommen die Zweige über Nacht in lauwarmes Wasser und am nächsten Tag in eine Vase mit frischem Wasser. Wechsle das Wasser alle drei bis vier Tage und stell die Vase nicht direkt neben die Heizung, sonst vertrocknen die Knospen (NABU o. J.c).
Der Brauch ist nach der heiligen Barbara benannt, einer Kaufmannstochter aus dem dritten Jahrhundert (NABU o. J.c).
Dahlienknollen ausgraben
Dahlien überstehen unsere Winter im Boden nicht. Leichter Frost schadet den Knollen nicht; spätestens Ende November sollten sie aus der Erde. Bist du spät dran, hol sie im Dezember an einem trockenen, frostfreien Tag heraus, solange der Boden offen ist (Wintermantel 2023).
Kürz die Stängel auf etwa zehn Zentimeter, sobald das Laub schwarz geworden ist. Grab die Knollen vorsichtig aus und klopf die Erde ab. Sortier kranke und beschädigte Knollen aus und achte auf Schneckeneier. Dreh die hohlen Stängel nach unten, damit das Wasser herausläuft, und lass die Knollen einige Tage trocknen, bei nassem Wetter drinnen. Danach kommen sie in eine Holzkiste mit Zeitungspapier oder in Sand. Der Lagerraum muss frostfrei sein und sollte nicht wärmer als fünf Grad werden, sonst treiben die Knollen zu früh aus (Wintermantel 2023). Wer viele Dahlien hat, weiß, wie viel Arbeit das ist. Leg dir die Knollen nach Sorten beschriftet ab, dann klappt das Pflanzen im Frühjahr ohne Rätselraten.
Gartengeräte verstauen
Bevor der erste Schnee fällt, räumst du die Gartengeräte auf. Bürste Erde von Spaten, Hacke und Grabegabel und lass sie trocknen. Blanke Metallteile reibst du dünn mit Öl ein, Holzstiele mit Leinöl. Den Gartenschlauch leerst du und lagerst ihn frostfrei, ebenso Gießkannen und Regentonnen, damit Frost sie nicht sprengt. Scheren und Sägen schleifst du jetzt, dann sind sie für den Obstbaumschnitt im späten Winter bereit.
Futter für Vögel und Insekten
Verzichte auf den großen Rückschnitt im Herbst. Samenstände und Stängel sind im Winter Futter und Unterschlupf für viele Tiere (NABU o. J.a). Mehr dazu steht in Gartennützlingen beim Überwintern helfen.
Ein Futterplatz hat trotzdem seinen Platz. Der NABU empfiehlt, von November bis Februar zu füttern (NABU o. J.b). Dabei helfen ein paar Regeln:
- Nimm Futterspender, in denen die Vögel nicht im Futter herumlaufen und es verschmutzen können, etwa Futtersilos.
- Reinige Futterhäuschen regelmäßig mit heißem Wasser, trag dabei Handschuhe und wasch dir danach die Hände.
- Häng Meisenknödel nie in Plastiknetzen auf. Vögel können sich mit den Füßen darin verfangen und verletzen.
- Stell den Futterplatz frei sichtbar auf, mit Büschen in der Nähe als Rückzugsort.
- Kein Brot und nichts Gesalzenes.
Quelle der Liste: NABU o. J.b.
Meisen, Spechte und Kleiber fressen Sonnenblumenkerne und Fettfutter, Finken und Sperlinge Körnermischungen. Rotkehlchen, Zaunkönig und Amsel sind Weichfutterfresser. Für sie legst du Haferflocken, Rosinen oder Obst aus (NABU o. J.b). Meisenknödel ohne Netz kannst du selbst machen, die Anleitung findest du in Meisenknödel selbst machen. Wie Vogelfütterung auf dem Balkon klappt, steht in Den Winter-Balkon mit Leben füllen.
Saatgut sortieren und das Gartenjahr planen
Der Dezember ist die Zeit, in der du mit einem Stapel Gartenbücher auf dem Boden sitzt und vom nächsten Jahr träumst. Bevor die Pläne groß werden, schau in deine Saatgutkiste.
Saatgut bleibt am längsten keimfähig, wenn es trocken und unter 25 Grad lagert (gvi 2020); kühl und dunkel ist besser. Wie lange Samen halten, ist je nach Art verschieden:
| Haltbarkeit | Gemüse und Kräuter |
|---|---|
| zwei bis drei Jahre | Dill, Feldsalat, Lauch, Pastinake, Petersilie, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Zwiebel |
| vier bis sechs Jahre | Aubergine, Bohne, Chinakohl, Endivie, Erbse, Kohlarten, Möhre, Paprika, Radieschen, Rote Bete, Salat, Spinat, Zucchini |
| mehr als sechs Jahre | Gurke, Kürbis, Mangold, Melone, Sellerie, Tomate |
Quelle der Tabelle: gvi 2020.
Sortier die Tüten, wirf leere weg und notier, was fehlt. Bei älteren Samen hilft eine Keimprobe, bevor du sie im Frühjahr aussäst. Wie du Samen lagerst, erklärt Saatgut optimal aufbewahren; wie du die Tüten nach Aussaatmonaten ordnest, zeigt die DIY-Aussaat-Box. Mit dem eigentlichen Anbauplan geht es im Januar weiter.
Ein Gartenbuch unter dem Baum
Kartoffeltürme, Tomatenbänke, ein neues Beet: Wer im Winter plant, freut sich über ein neues Gartenbuch. Sigrid Drage erklärt in „Wie du dein eigenes Saatgut gewinnst und so ein kleines Stück Welt rettest“, wie du Samen von Tomaten, Bohnen und Salat selbst erntest. Wer noch unentschlossen ist, verschenkt einen Geschenkgutschein. Weitere Ideen stehen in Geschenkideen für Gartenfreunde, und für die Wartezeit bis Weihnachten gibt es den DIY-Saatgut-Adventskalender. Verpackt wird das Ganze nachhaltig.
Häufige Fragen
Was kann ich im Dezember säen?
Draußen nichts mehr. Drinnen auf der Fensterbank wachsen Feldsalat, Rucola, Schnittlauch, Schnittknoblauch und Kresse. Basilikum gelingt im Dezember nur an einem warmen, sonnigen Platz oder unter einer Pflanzenlampe.
Warum werden meine Pflanzen auf der Fensterbank lang und dünn?
Ihnen fehlt Licht, oft bei zu viel Wärme. Stell sie an das hellste Fenster, lieber etwas kühler, oder ergänze eine Pflanzenlampe.
Wann grabe ich Dahlien aus?
Nach den ersten leichten Frösten, wenn das Laub schwarz geworden ist, spätestens Ende November. Gelagert werden die Knollen frostfrei und nicht wärmer als fünf Grad.
Darf ich Vögel im Winter füttern?
Ja. Der NABU empfiehlt die Fütterung von November bis Februar. Achte auf saubere Futterstellen, und häng Meisenknödel ohne Plastiknetz auf.
Sind selbst gezogene Sprossen unbedenklich?
Sprossen können Keime wie Salmonellen tragen. Spül sie gründlich, iss sie frisch, und erhitze sie, wenn kleine Kinder, Schwangere, ältere oder immungeschwächte Menschen mitessen.
Quellen
- Hübner, Elena; Kreiselmaier, Jochen; Lampe, Isabelle; Schlaghecken, Josef (DLR Rheinpfalz): Feldsalat im Hausgarten. Hortipendium, Stand 02.08.2024. https://www.hortipendium.de/Feldsalat_im_Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024a)
- Hortipendium: Rucola im Hausgarten. Nach Morgenstern, Eva (Gartenakademie Rheinland-Pfalz) und Bayerischer Gartenakademie, Stand 02.08.2024. https://www.hortipendium.de/Rucola_im_Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024b)
- Hortipendium: Schnittlauch Erwerbsanbau. Stand 17.03.2026. https://www.hortipendium.de/Schnittlauch (zitiert als Hortipendium 2026)
- Hortipendium: Basilikum im Hausgarten. Stand 16.04.2025. https://www.hortipendium.de/Basilikum_im_Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2025)
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS): Basilikum. Etymologie nach Pfeifer, Wolfgang u. a.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. https://www.dwds.de/wb/Basilikum
- Dorloff, Verena: Salate: Gesundheit und Umwelt. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), 07.11.2025. https://www.bzfe.de/kueche-und-alltag/vom-acker-bis-zum-teller/salate/salate-gesundheit-und-umwelt
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Paprika-Aussaat im Februar. Gartenblog, 05.02.2024. https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/gemueseblog/371108/index.php (zitiert als LWG 2024)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Eigenes Gemüse im Spätherbst und Winter. Gartentipp, 10.11.2025. https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/wochentipps/388006/index.php (zitiert als LWG 2025)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Obstbäume im Winter schützen. Gartentipp, 15.12.2025. https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/wochentipps/390353/index.php (zitiert als LWG 2025b)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Die ideale Pflanzzeit für Gehölze und Stauden. Merkblatt 4151, aktualisiert September 2013. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/infoschrift_ideale_pflanzzeit.pdf (zitiert als LWG 2013)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Der Garten im Herbst. Pflege der Stauden und Gehölze. Infoschrift, ohne Jahr. https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/086640/index.php (zitiert als LWG o. J.)
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Arbeitsgruppe Kulturlandschaft und Streuobst: Pflanzanleitung für Streuobstbäume. Merkblatt, Stand 05/2025. https://www.streuobst-in-bayern.de/fileadmin/pdf_upload_LWG_LfL/LfL_Merkblatt_Pflanzanleitung_fuer_Streuobstbaeume_2025.pdf (zitiert als LfL 2025)
- Natur im Garten (Land Niederösterreich): Tomaten-Aussaat auf der Fensterbank. Videotipp, ohne Jahr. https://www.naturimgarten.at/gartenwissen/videotipps/tipp/tomaten-aussaat-auf-der-fensterbank.html
- Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES): Sprossen und Keimlinge: knackig, frisch und unbedenklich? Ohne Jahr, mit Untersuchungsergebnissen 2016 bis 2023. https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/lebensmittelgruppen/obst_gemuse/sprossen-und-keimlinge-knackig-frisch-und-unbedenklich-73023.html
- Wintermantel, Benita: Dahlien überwintern: Mit diesen Tricks blühen sie auch im nächsten Sommer. ÖKO-TEST, 12.11.2023. https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Dahlien-ueberwintern-und-Knollen-richtig-einlagern_14226_1.html (zitiert als Wintermantel 2023)
- NABU, Naturschutzbund Deutschland: Ruhepause für Sechsbeiner. So überwintern Insekten im Garten. Ohne Jahr. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/insekten/25090.html (zitiert als NABU o. J.a)
- NABU, Naturschutzbund Deutschland: Tipps zur Vogelfütterung. Ohne Jahr. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html (zitiert als NABU o. J.b)
- gvi (Redaktion): So lange sind Gemüsesamen haltbar. Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, gartenfreunde.de, 31.01.2020. https://www.gartenfreunde.de/gartenpraxis/gut-zu-wissen/so-lange-sind-gemuesesamen-haltbar/
- NABU, Naturschutzbund Deutschland: Barbarazweige: Blühwunder pünktlich zu Weihnachten. Ohne Jahr. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflege/saisonal/winter/05927.html (zitiert als NABU o. J.c)